Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung

Ergebnisse der Forstlichen Gutachten 2015

Übersichtskarte zeigt die Hegegemeinschaften je nach Ergebnis farbig gekennzeichnet

Hegegemeinschaften 2015 im Landkreis Passau

Die Ergebnisse der Gutachten aus dem Jahr 2015 zeigen überwiegend einen positiven Trend. Die Verbisssituation durch Schalenwild im Landkreis Passau und in der Stadt Passau hat sich in den letzten drei Jahren nochmals verbessert.
In 21 von 26 Hegegemeinschaften ist die Verbissbelastung tragbar (in der Übersichtskarte grün gefärbt), in vier Hegegemeinschaften zu hoch (orange) und in einer Hegegemeinschaft deutlich zu hoch (rot). Es wird empfohlen, in 21 Hegegemeinschaften die Anzahl der jährlich zu erlegenden Rehe beizubehalten, in vier Hegegemeinschaften soll der Abschuss erhöht und in einer Hegegemeinschaft deutlich erhöht werden.
Am 11. Mai 2016 wurden am Landratsamt Passau die letzten Abschusspläne beschlossen. Damit sind das Vegetationsgutachten 2015 und alle Nachfolgearbeiten beendet.
Unsere Leistungen in Kurzfassung: Es wurden bei den Vegetationsaufnahmen ca. 76.000 Pflanzen erfasst. 160 Revierweise Aussagen wurden erstellt und danach mehr als 90 Revierbegänge durchgeführt. Bei drei Hegegemeinschaften wurden wegen fokussierten Prüfverfahren bei den Revierbegehungen differenzierte Vereinbarungen ausgehandelt. In etwa der Hälfte dieser Reviere konnte ein freiwilliger körperlicher Nachweis eingeführt werden.

Ergebnisse der Revierweisen Aussagen 2015 im Landkreis Passau

Säulendiagramm zeigt Anzahl der Anträge der Kreisgruppen

Wer hat Revierweise Aussage beantragt?

Säulendiagramm zeigt Anzahl der Reviere und die Ergebnisse

Ergebnisse der Revierweisen Aussagen

Tendenz der Entwicklung der Revierweisen Aussage

Tendenz der Entwicklung der Revierweisen Aussage

Was haben wir erreicht?

  • Fokussiertes Prüfverfahren in drei Hegegemeinschaften
    • Intensive Waldbegänge und Diskussionen
    • Freiwilliger Körperlicher Nachweis in etwa der Hälfte der Reviere
    • Differenzierte Abschussverteilung mit erhöhtem Anteil an weiblichem Wild
    • Vereinbarung über jährliche Waldbegänge
    • Entlastungsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen im Winter
    • Konzentration des Abschusses im Wald usw.
  • Allgemeines Prüfverfahren
    • Revierbegänge in allen Revieren
    • Anpassung der Abschüsse durch Erhöhung und differenzierte Verteilung
  • Vereinfachtes Verfahren
    • Fast 90 Prozent aller Reviere betroffen
    • Einvernehmlich erstellte Abschusspläne
    • Keine Einwände, Abschuss liegt in der selbstverantwortlichen Entscheidung der Beteiligten

Fazit

Danke an die vielen Personen in den Jagdverbänden, Jagdgenossenschaften und Behörden, die konstruktiv an der Erarbeitung der Ergebnisse mitgewirkt haben.
Die Voraussetzungen für Verbesserung in roten Hegegemeinschaften sind gegeben.
Jetzt sind alle Beteiligten gefordert, an der Umsetzung der Entscheidungen mitzuarbeiten

Ansprechpartner

Weitere Informationen zu den Forstlichen Gutachten Bayern: