Unsere Region

Das AELF Passau-Rotthalmünster liegt im Zentrum seines Zuständigkeitsgebiets, der kreisfreien Universitätsstadt Passau und des Landkreises Passau, mit insgesamt rund 238.000 Einwohnern auf 1.600 Quadratkilometer Fläche.

Die Donau teilt das Gebiet in zwei naturräumlich und der Nutzung nach unterschiedliche Regionen. Nördlich der Donau liegt der Südliche Bayerische Wald und südlich der Donau das Niederbayerische Hügelland an Vils, Rott und Inn.

Die Flächen in Stadt und Landkreis Passau werden folgendermaßen genutzt (Stand: 09.12.2020):
NutzungsartFläche (in Hektar)
Landwirtschaftliche genutzte Fläche82.909
- davon Ackerland56.867
- davon Grünland25.745
Forstwirtschaftlich genutzte Fläche44.168
Gesamt127.077
Ertragsvoraussetzungen

Natürliche Ertragsvoraussetzungen

  • Mittlere Jahrestemperatur: Nördlicher Landkreis: 7,4°C; Südlicher Landkreis: 9,0°C
  • Mittlerer Jahresniederschlag: Nördlicher Landkreis: 1.100 mm; Südlicher Landkreis: 730 mm
  • Vegetationstemperatur: Nördlicher Landkreis: 14,0° C; Südlicher Landkreis: 16.6° C
  • Bodenarten: Nördlicher Landkreis: Verwitterungsböden, sL bis L; Südlicher Landkreis: Alluviale und tertiäre Böden, sL auf Kies (Inntal) bzw. S bis toniger L im Hügelland
  • Höhenlage:
    • Niedrigster Punkt: Jochenstein 280 Meter
    • Höchster Punkt: Frauenwald 947 Meter
    • Höchster Berg: Friedrichsberg 930 Meter
Erträge

Erträge

  • Nördlicher Landkreis:
    • Weizen: 60 bis 80 Dezitonnen (dt)
    • Silomais: 450 bis 550 dt
    • Heu: 70 bis 110 dt
  • Südlicher Landkreis:
    • Körnermais: 90 bis 120 dt
    • Weizen: 70 bis 90 dt
    • Gerste: 65 bis 85 dt

Landwirtschaft: Flächennutzung und Betriebe

Während nördlich der Donau der Futterbau mit Grünland und Silomaisanbau dominieren, wird im Süden vorwiegend Getreide und Körnermais bei besten Ertragsverhältnissen angebaut. Entsprechend konzentriert sich die tierische Erzeugung im Norden auf die Milchviehhaltung und im Süden auf die Schweinemast und –zucht mit hohem Spezialisierungsgrad.
Größe der landwirtschaftlich genutzten FlächeAnzahl BetriebeProzentanteilVeränderung gegenüber Vorjahr
Bis 5 Hektar88529,3 %+0,8 %
5 bis 10 Hektar44214,6 %-0,1 %
10 bis 20 Hektar48416,0 %-0,8 %
20 bis 50 Hektar66522,0 %-0,4 %
50 bis 100 Hektar43014,2 %+0,5 %
100 oder mehr Hektar1183,9 %+0,4 %
Gesamt3024100 %-1,6 %

Tierhaltung in der Region

Rinderhaltung in Stadt und Landkreis Passau
Rinderhaltung in Stadt und Landkreis Passau
Halter
Jahr 2000
Halter
Jahr 2020
Tiere
Jahr 2000
Tiere
Jahr 2020
Rinderhaltung insgesamt2.5001.050105.30077.500
Änderung-58 %Änderung-26 %
Milchkühe/Mutterkühe1.50087934.10031.000
Änderung-41 %Änderung- 9 %
Schweinehaltung in Stadt und Landkreis Passau
Schweinehaltung in Stadt und Landkreis Passau
Halter
Jahr 2010
Halter
Jahr 2020
Tiere
Jahr 2010
Tiere
Jahr 2020
Zuchtsauen (ab erstem Ferkeln)33015018.00011.000
Änderung-54 %Änderung-39 %
Mastschweine (ab 50 Kilogramm)730450242.600216.000
Änderung-38 %Änderung-11 %

Waldflächen in Stadt und Landkreis Passau

Insgesamt liegt der Waldanteil in Stadt und Landkreis Passau mit rund 28 % unter dem Durchschnitt Bayerns (35 %). Ein deutlicher Unterschied besteht zwischen dem waldarmen südlichen Landkreis mit 20 % und dem waldreicheren Gebieten nördlich der Donau mit 36 %.
Von der Waldfläche sind rund 36.300 Hektar Privatwald (82 %), 7.000 Hektar Staatswald (16 %), 900 Hektar Kommunalwald (2 %)
Waldfläche in HektarGesamtfläche in Hektar
Landkreis Passau42.164153.027
Stadt Passau2.0046.974
Gesamt44.168160.001

Europäisches Schutzgebiet Natura 2000

Zum Europäischen Schutzgebiet Natura 2000 zählen rund 6.260 Hektar (4 % der Landkreisfläche): Donautal, Inntal, Ilztal, Rottal, Vilstal, Erlautal, Ranna und Kleine Ohe, Neuburger Wald mit Laufenbachtal, Nadelwälder zwischen Eging a.S. und Iggensbach, Moore und Triften der Wegscheider Hochfläche.

Darunter sind:

  • 6 Naturschutzgebiete mit 1.405 Hektar: Unterer Inn, Donauleiten von Passau bis Jochenstein, Halser Ilzschleifen, Vils-Engtal, Obere Ilz und Nadelwälder zwischen Außernzell und Jederschwing
  • 12 Landschaftsschutzgebiete mit 4.950 Hektar: Ilztal, Gaißatal, Bad Füssing, Donauengtal Erlau-Jochenstein, Freudensee, Bärnloch Edenberger Luessen, Thaler Wald, Vornbacher Enge, Donauengtal Gelbersdorf-Windorf-Otterskirchen mit Donau-Inseln, Schloss Ortenburg, Berholz, Edelsbrunner Tal
  • 68 Naturdenkmäler, davon 41 Linden und 19 Eichen
  • 2.695 kartierte schutzwürdige Biotope

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